Betoninstandsetzung

Die frühzeitige Erkennung entstehender Schäden ist eine wichtige Voraussetzung für die Begrenzung des späteren Reparaturaufwandes, da bei zunehmendem Korrosionsfortschritt eine immer größere Zahl von Schadstellen einzeln freigelegt und lohnintensiv behandelt werden muss.

Für das Instandsetzen geschädigter Stahlbetonbauteile und den Korrosionsschutz der Bewehrung werden die nachfolgenden Leitlinien berücksichtigt:

» Schaffen einer ausreichend dicken und dichten Betondeckung
gemäß DIN 1034 bzw. DIN Fachbericht 102


» Reprofilierung unter Beibehaltung der vorhandenen Betondeckung
und anschließendes Aufbringen eines Oberfächenschutzsystemes
zur Erhöung der Dauerhaftigkeit


» Instandsetzung nach der DAfStb-Instandsetzungsrichtlinie und ihrer Prinzipien


 

Feuchtstrahlen

Hochdruckwasserstrahlen

Strahlen mit festen Stoffen

Beim Feuchtstrahlen wird dem Strahlsand an der Strahldüse Wasser unter Druck zugefüht.

Dies verhindert eine Staubentwicklung des rückprallenden Strahlgutes, bzw. der abgetragenen Betonoberflächenteilchen.

Der Wasserverbrauch ist relativ gering und bewegt sich zwischen 30 und 100 ltr. je Stunde.

Eine Nachbearbeitung der feuchtgestrahlten Fläche durch ein Hochdruckdampfstrahlgerät ist notwendig, um die klebenden feinen Staubpartikel an der Betonoberfläche zu entfernen. 
Sehr wirksames und zeitsparendes Verfahren sowohl zum Abtrag von Oberflächenschichten, als auch zum Freilegen von Bewehrung, die gleichzeitig entrostet wird.

Die flächige Bearbeitung erfordert viel Fingerspitzengefühl, da der Strahl mit hohen Drücken (bis 2.500 bar) auf die Fläche trifft.

Starker Wasseranfall (bis zu 100 ltr./min.) bedingt besondere Schutz- und Entsorgungsmassnahmen. 
Bester Reinigungs- und Entrostungseffekt, unschädlich für freiliegende Bewehrung.

Störende Staubentwicklung erfordert Schutzvorkehrungen. 



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