Auskleidung von Wasserbehältern

Technische Dichtungsbahnen

Ein Großteil unserer täglichen Nahrungsmittel ist in Behältnissen auf Kunststoffbasis verpackt.
Auch das Lebensmittel Nr. 1 - unser Trinkwasser - ist auf diese Weise gut geschützt.

Im Vergleich zu einer Beschichtung bietet die Dichtungsbahn folgende Vorteile:

» die Altbeschichtung muss oftmals nicht entfernt werden
» auf diese Weise wird weniger umweltbelastender und entsorgungspflichtiger Abfall produziert
» Zeitintensive Nachbehandlungs- und Trocknungszeiten entfallen
» das Bauwerk kann somit nach kurzer Zeit wieder in Betrieb genommen werden
» Reinigungen und Desinfektionen sind mit allen handelsüblichen Produkten möglich
 

Flexibilität durch nicht-flüchtige Copolymere

Die Flexibilität der heutigen Dichtungsbahnen (weichmacher- und chlorfrei) erreicht man durch sogenannte Copolymere, die nicht flüchtig sind.
Prüfzeugnisse nach DVGW-Arbeitsblatt W 270 sowie nach der KTW-Leitlinie liegen vor. 

       

Materialeigenschaften und Verarbeitungsverfahren

Die Dichtungsbahnen sind 1,5 mm - 1,8mm dick. Ein eingearbeitetes Glasvlies nimmt die Zugspannungen auf und sorgt zugleich für Dimensionsstabilität. Durch die hohe Reißdehnung kann die flexible Abdichtung Risse an der Unterkonstruktion bis 6,0 mm unproblematisch überbrücken.

Voaussetzung für die Verlegung: Der Untergrund sollte möglichst glatt sein, schadhafte Stellen sind vor dem Verlegen auszubessern.

Am Wand-Untergrund werden mittels Hammerschlagnieten im Abstand von 50 cm Klettbänder fixiert. Das an der Rückseite der Dichtungsbahn kaschierte Vlies verkettet sich mit den vorher angebrachten Klettbändern. 

Anschließend werden die Wandbahnen im thermischen Verfahren (Schweißautomat / Handschweißautomat mit Heißluftföhn) bei ca. 400 °C homogen miteinander verbunden.

Etwa 30 cm oberhalb des Wasserspiegels wird eine Edelstahlschiene zur Befestigung der mit Klettbändern fixierten Wandbahnen angebracht.

Am Boden kann über eine zusätzliche Ausgleichs- und Drainageschicht, die unterhalb der Dichtungsbahn verlegt ist, mögliches anfallendes Wasser kontrolliert zu einem "Leckage-Rohr" im Grundablass abgeleitet werden. Das Rohr dient als einfache, aber wirksame Kontrollmöglichkeit. An Anschlüssen wie Einläufen und Abläufen wird die Dichtungsbahn angeflanscht. Entsprechend ausgereifte Techniken und Produkte stehen zur Verfügung.

Nach Abschluss der Auskleidungsarbeiten wird die Dichtheit der Schweißnähte sorgfältig überprüft. Die Nahtprüfung erfolgt mit einer Prüfnadel, die mit Druck an der Naht entlanggeführt wird, oder durch ein Vakuum-Prüfgerät.

Be- und Entlüftungsventile in den oberen Wandbereichen ermöglichen den Luftausgleich während des ersten Füllvorganges. 

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter Download.



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