Beschichtung

Ein Beton mit guter Qualität bleibt auch im Kontakt mit Wasser langfristig beständig.

Allerdings lässt er sich nur mit hohem Aufwand trinkwassertauglich herstellen. Durch zahlreiche, nicht kontrollierbare Verunreinigungen besteht Verkeimungsgefahr, insbesondere über Lunker und Kaverne. Diese Gefahren sind nur durch eine Oberfläche mit dauerhafter Dichtigkeit und niedriger Gesamtporosität zu vermeiden.

Beschichtungen müssen generell dauerhaft beständig gegenüber kalkaggressivem Wasser sein. Die zur Reinigung verwendeten Stoffe, besonders saure Reinigungsmittel, können Betonoberflächen und Beschichtungsstoffe angreifen und sind daher mit Fachwissen auszuwählen.

Wasser unterscheidet sich von Ort zu Ort zu stark, sei es durch den pH-Wert, den Härtegrad oder den CO 2-Anteil (kalklösende Kohlensäure). Eine Wasseranalyse kann eine erste Aussage über das geeignete Beschichtungsprodukt geben. 

Zementmörtel (CC) und kunststoffmodifizierter Zementmörtel (PCC)

Zementmörtel CC und kunststoffmodifizierter Zement
Es wird unterschieden zwischen rein mineralischem Zementmörtel (CC) und Zementmörtel, der mit zusätzlichen Stoffen auf Kunststoffbasis modifiziert wurde (PCC). Auf diese Weise werden bestimmte Frisch- und Festmörteleigenschaften günstig beeinflusst . In der Regel werden dafür Kunststoffe verwendet, die bereits in polymerisierter Form, also als fertiger Kunststoff dem Frischmörtel zugegeben werden. 

Thema: Spritzbarer kunststoffmodifizierter Zementmörtel / Beton (SPCC)

Thema Spritzbarer kunststoffmodifizierter Zementmö
SPCC werden überwiegend zur großflächigen Instandsetzung und Erhöhung der Betondeckung verwendet. Gegenüber Spritzbeton gemäß DIN 18 551 kann SPCC von 1 bis 5 cm Schichtdicke und auch bei dynamischer Beanspruchung eingesetzt werden.

Die günstigen Einflüsse der Kunststoffvergütung auf die Frisch- und Feststoffeigenschaften zementöser Mörtel und Betone und die Vorteile der maschinellen Verarbeitung mit Spritztechnik werden bei der Anwendung von SPCC ausgenutzt.

Eine weitere Anwendung ist bei der Reprofilierung von Ausbruchstellen bei oberflächen nahen Instandsetzungen gegeben.

Grundsätzlich ausgenommen für einen SPCC - Auftrag sind waagerechte oder schwach geneigte Flächen, die von oben gespritz werden müssten (verfahresbedingter Grund: Gefahr von Gefügestörungen durch den Einschluss von Rückprall).

Die Firma von der Forst kann ihren Kunden alle gängigen Beschichtungsverfahren im Bereich der rein zementösen Mörtel und kunststoffmodifizierten Zementmörtel sowie Produkte unterschiedlicher Hersteller anbieten. Eine individuelle Beratung ist hierbei die Basis für eine gelungene und fachgerechte Sanierung. 



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